Eine Lichtleiterplatte wandelt seitlich eingekoppeltes LED-Licht in eine gleichmäßig leuchtende Fläche um. Sie ist sinnvoll, wenn ein Display hell und flach aufgebaut werden soll und gleichzeitig eine ruhige, hochwertige Lichtwirkung gefragt ist.
So funktioniert eine Lichtleiterplatte
Das Licht wird an der Kante eingekoppelt und durch eine optische Struktur innerhalb der Acrylplatte über die Fläche verteilt. Je nach Anwendung kommen Laserpunkte, V-Cuts, Diffusoren oder Reflektoren zum Einsatz. Gleichmäßigkeit und Helligkeit hängen nicht nur vom Material, sondern auch von Abmessungen, LED-Abstand, Plattenstärke und Betrachtungsabstand ab.
Diese Angaben braucht Ihr Lieferant
- Fertigmaße und Plattenstärke
- Einbautiefe und verfügbarer Bauraum
- Gewünschte Lichtfarbe und CRI
- Benötigte Helligkeit und Gleichmäßigkeit
- Spannung, Treiberposition und Kabelaustritt
- Befestigungsart und sichtbare Kanten
- Muster-, Serienmenge und Zielland
Kantenbeleuchtung oder direkte Hinterleuchtung?
Kantenbeleuchtete Paneele sind meist dünner und eignen sich für Regale, Lichtkästen und kompakte Displays. Eine direkte Hinterleuchtung bietet mehr Freiheit bei sehr großen oder komplexen Flächen, benötigt aber häufig mehr Bautiefe und eine stärkere Diffusion.
Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Produktfarbe, Abstand, Abstrahlrichtung und Reflexionen. Ein Muster sollte im vorgesehenen Betrachtungsabstand und unter realitätsnahen Lichtbedingungen bewertet werden.
Worauf beim Muster zu achten ist
- Sichtbare LEDs, Hotspots oder hellere Kanten
- Farbwiedergabe der späteren Ausstellungsobjekte
- Passform und Stabilität im vorgesehenen Gehäuse
- Kabelposition, Treiberplatz und Montagezugang
- Lichtwirkung bei typischem Umgebungslicht
Senden Sie Maße, Zeichnung und gewünschte Lichtwirkung über das deutsche Anfrageformular. Weitere Informationen finden Sie bei den kantengeleuchteten LED-Paneelen und den Lichtleiter-Regalböden. Lesen Sie außerdem unseren Ratgeber für LED-Beleuchtung im Ladenbau.
